Handball in Mülheim an der Ruhr

Bittere Niederlage im Derby

Nicht nur wegen der beiden jüngsten Heimsiege galt der HSV durchaus als Favorit im Verbandsligaderby bei der DJK Styrum 06. Doch die Mannschaft von Trainer Oliver von Ritter, dessen Vertrag wir in der Woche vor dem Spiel noch um ein Jahr verlängert hatten, erlebte an der Von-der-Tann-Straße ein böses Erwachen. Die "Rothosen" mussten sich der DJK mit 22:26 (11:12) geschlagen geben.

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In der lokalen Presse bemängelte unser Coach hinterher den fehlenden Biss seiner Mannschaft. Dies spielte im ersten Durchgang noch keine tragende Rolle, zu ausgeglichen war der Spielverlauf. Bei wechselnder Führung konnte sich kein Team absetzen. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte hatten die "Rothosen" Glück, dass sie in Unterzahl nicht mit zwei Toren in Rückstand gerieten. Es blieb beim 11:12 nach dem ersten Spielabschnitt.

Wer nun auf einen starken Start des HSV in Hälfte zwei gehofft hatte, wurde leider enttäuscht. Die Syrumer erzielten die ersten beiden Treffer und erspielten sich dadurch die erste Drei-Tore-Führung. Aber es kam noch schlimmer: Beim Stand von 13:15 handelte sich der HSV einen 0:5-Lauf ein und lag knappe 20 Minuten vor dem Ende mit sieben Toren im Hintertreffen. Unser Team präsentierte sich im Angriff ideenlos und ließ sich von der zweifelsohne guten Styrumer Abwehr oft zu überhasteten Abschlüssen zwingen.

Von diesem Schock erholten sich die Gäste aus Dümpten erst zehn Minuten vor dem Ende wieder, als von 16:24 auf 19:14, später auf 21:25 und schließlich zum 22:26 verkürzten. Doch das kam zu spät.

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Zwei Heimsiege in Folge

Zwei Heimspiele, zwei Siege - die Zuschauer in der Halle an der Boverstraße durften sich zuletzt mit unserer ersten Mannschaft freuen. Dabei überraschte weniger der 29:26-Erfolg über die Zweitvertretung des LTV Wuppertal als vielmehr der am Ende sogar deutliche 33:25-Sieg über den hoch eingeschätzten TuS Wermelskirchen.  Eine starke zweite Halbzeit führte am Ende zum Sieg.

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Mareike Lickfeld schrieb für die WAZ/NRZ Mülheim Folgendes zu diesem Spiel:

Der HSV Dümpten schlug am Sonntagabend nach einer sensationellen zweiten Halbzeit den TuS Wermelskirchen mit 33:25. „Das war der Knaller heute“, war Trainer Oliver von Ritter noch lange nach dem Spielende schier begeistert.

Die erste Halbzeit war vom Verlauf her noch ähnlich wie in der Vorwoche gegen Wuppertal. Zum Halbzeitpfiff lagen die „Rothosen“ mit zwei Toren hinten (14:16). Mit der Angriffsleistung seines Teams war von Ritter dennoch zufrieden. „14 Tore gegen den 1,90-Meter-Mittelblock, das kann sich eigentlich schon sehen lassen“, so der Dümptener Coach. Das Problem lag vielmehr in der Abwehr. „Wir haben den Haupttorschützen der Wermelskirchener nicht in den Griff bekommen. Da waren wir immer einen Schritt zu spät“, so der Trainer. Dieser traf dann auch in der ersten Hälfte sieben Mal in das Dümptener Tor.

Deshalb stellte von Ritter in der zweiten Halbzeit auf eine Manndeckung um. Die Maßnahme griff ganz nach Wunsch. „Das war im Nachhinein auf jeden Fall die richtige Entscheidung“, so der Coach. Denn dem Wermelskirchener Top-Shooter gelang in der zweiten Halbzeit kein einziges Tor mehr. „Die sind mit unserer Spitze vorne überhaupt nicht zurecht gekommen. Der gegnerische Trainer ist fast ausgerastet“, freute sich von Ritter, dass seine taktische Maßnahme aufgegangen war.

Diese Sonderaufgabe übernahm Marco Hoffmeister, der nach einer Handballpause zum HSV Dümpten zurückgekehrt ist und am Sonntag seinen Einstand gab. „Marco hat die Räume richtig gut zugemacht.“ Der Coach weiter: „Es ist schön, dass es nach den ganzen Abgängen mal wieder einen Neuzugang an der Boverstraße zu vermelden gibt.“

Aber nicht nur in der Abwehr haben die Dümptener richtig gut geackert. Von Ritter lobte zudem die „sensationelle Chancenverwertung“. So hatte beispielsweise Felix Merten keinen einzigen Fehlwurf und erzielte sieben Tore. Haupttorschütze war aber erneut Nico Helfrich mit elf Treffern. Ein Sonderlob gab es zudem für Spielmacher Veit Wrobel. Ihm gelangen gute Anspiele an den Kreis und er holte einige Siebenmeter heraus. Zudem habe Andre Lagerpusch in der zweiten Halbzeit das Tor „vernagelt“. So stand am Ende ein deutlicher und feiner 33:25-Erfolg für den HSV auf der Ergebnistafel.

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Hattrick! HSV ist wieder Stadtmeister

Unsere erste Mannschaft hat ihren Status als aktuell bestes Mülheimer Handballteam bei den Männern erfolgreich untermauert. Zum dritten Mal in Folge gewannen die "Rothosen" die Stadtmeisterschaft. Im Halbfinale setzte sich der HSV gegen den Verbandsliga-Konkurrenten HSG Mülheim mit 32:26 durch. Im Finale wartete mit der DJK Styrum 06 der nächste Gegner aus der Verbandsliga.

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Der HSV übernahm im Endspiel früh das Zepter und bog spätestens in der zweiten Halbzeit auf die Siegerstraße ein. Etwa nach der Hälfte der zweiten Hälfte lagen die "Rothosen" mit 28:19 vorn. Zwar konnte Styrum in der Schlussphase den Rückstand verkürzen, dem HSV gelangen nur noch drei weitere Treffer, doch aus der Hand gab der Titelverteidiger den Sieg nicht mehr. 31:28 lautete der Endstand.

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Rothosen feiern Arbeitssieg am sechsten Spieltag

Sechs Spieltage ist die Saison 2017/2018 bereits schon wieder alt. Im Duell gegen den Solinger Turnerbund gelang unserer ersten Mannschaft dabei der dritte Sieg. Nach dem Auftakterfolg über die HSG und den beiden darauffolgenden Niederlagen, sind die Rothosen nun seit drei Spieltagen ungeschlagen. Die Partie gegen den Tabellenvorletzten aus Solingen endete mit 28:23 (13:11).

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Der Erfolg im Duell gegen den Turnerbund kann durchaus in die Kategorie Arbeitssieg eingeordnet werden. Denn bei einem etwas fehlerfreien Auftritt hätte der Sieg in der heimischen Halle durchaus höher ausfallen können. Wirklich in Gefahr gerieten die beiden Punkte aber nicht. Beim 18:17 waren die Gäste zum letzten Mal in Schlagdistanz, dann zog der HSV davon und ließ sich den Heimsieg nicht mehr aus der Hand nehmen.

Der Bericht aus der WAZ/NRZ Mülheim gibt es hier zu lesen.

Aufstellung: Lagerpusch, Raths - Helfrich (7/2), Wrobel (5), Auf’m Kamp (3), Grewe (3), Sinnwell (3), Anhalt (2), Hellmich (2), Lohr (2), Michalski (1), Merten.

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Knappe Kiste führt zum zweiten Saisonsieg

Knapp war es, aber am Ende stand der zweite Saisonsieg. Mit 27:26 (14:10) setzte sich die erste Mannschaft des HSV im Heimspiel gegen den Aufsteiger SG Ratingen II durch. Wenige Tage zuvor hatten die Dümptener noch das Pokalspiel gegen Ratingens erste Mannschaft verloren. Für die SG-Reserve war es nach zwei Erfolgen die erste Saisonniederlage. Der HSV steht bei 4:4 Punkten.

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Großen Anteil an diesem Erfolg hatten der gut haltende Keeper Alex Raths und Nico Helfrich, der mit 15 Toren über die Hälfte aller Dümptener Treffer erzielte. In den ersten 20 Minuten verlief das Spiel bei wechselnder Führung ausgeglichen. Dann waren es die Ratinger, die sich beim Stand von 9:7 ein Polster von zwei Toren zulegen konnten. Durch drei Tore von Nico Helfrich und zwei von Marc auf'm Kamp legte der HSV aber einen Fünf-Tore-Lauf hin und ging mit 12:9 in Führung. Nach dem 12:10 sorgten Veit Wrobel und erneut auf'm Kamp für den 14:10-Pausenstand,

Die Führung hielt aber nur bis zur Mitte der zweiten Halbzeit, denn Ratingen glich zum 16:16 aus. Zwar blieben die Rothosen vorne - zwischenzeitlich sogar noch einmal mit drei Toren - aber die SG blieb dran. Auch in der letzten Minute gelang den Gästen der Anschlusstreffer. Der HSV hätte aber einfach die Zeit herunterspielen können. Stattdessen ging der Ball verloren und Ratingen hatte noch einmal die Chancen auf den Ausgleich, nutzte sie aber nicht. Durchatmen! (Foto: Marc Pastoors)

Aufstellung: Lagerpusch, Raths - Helfrich (15/5), Auf'm Kamp (4), Wrobel (3), Merten (2), Grewe (1), Lohr (1), Neikes (1), Anhalt, Hellmich, Michalski

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Keine Chance im Pokal gegen Ratingen

Dass der letztjährige Drittligist SG Ratingen für unser Verbandsligateam in der zweiten Runde des Niederrheinpokals eine zu Hohe Hürde darstellen würde, war von Beginn an klar. Leider konnten die "Rothosen" nicht in Pokal-Manier über sich hinauswachsen. Stattdessen machten sie es dem Regionalligisten durch eine schwache Leistung beim 21:42 (10:21) noch nicht einmal besonders schwer.

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In der heimischen Halle an der Boverstraße unterliefen den HSV-Spielern jede Menge Passfehler und Ungenauigkeiten im Spielaufbau. Erwartungsgemäß nutzte Ratingen diese Schnitzer gekonnt aus. Nach 13 Minuten stand es 10:1 für die SG. Die beste Phase der Gastgeber führte schließlich zum 10:16 aus Mülheimer Sicht. Danach gelang Ratingen aber noch ein 5:0-Lauf, so dass die Partie zur Pause entschieden war.

Im zweiten Abschnitt blieb der HSV bemüht, erzielte ein Tor mehr als im ersten Durchgang, kassierte aber erneut 21 Gegentreffer. Sobald die Mülheimer vorne zu ungenau oder mit zu wenig Druck agierten, ging es auf der anderen Seite blitzschnell. Tor um Tor wuchs der Rückstand an.

Aufstellung: Lagerpusch – Helfrich (8/2), Auf’m Kamp (3), Grewe (2), Neikes (2), Anhalt (1), Hellmich (1), Lohr (1), Merten (1), Michalski (1), Sinnwell (1), Potschka

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Eine gute Halbzeit reicht dem HSV nicht

Bereits im Vorfeld des ersten Heimspiels unserer ersten Herrenmannschaft galt die Reserve der SG Langenfeld als harter Brocken. Viele Akteure aus der ersten Mannschaft waren vor der Saison ins zweite Glied gewechselt und hatten die SGL zu einem Anwärter auf die vorderen Tabellenplätze gemacht. Ganz überraschend kommt die erste Saisonniederlage der "Rothosen" also nicht. Allerdings wäre das 25:29 (12:10) vermeidbar gewesen.

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Der Spielbericht aus der WAZ/NRZ Mülheim vom 25. September:

Als um 18 Uhr die ersten Prognosen der Bundestagswahl in der Sporthalle an der Boverstraße die Runde machten, änderten sich peu à peu auch die Prognosen des HSV Dümpten. Hatte die Sieben von Oliver von Ritter noch eine bärenstarke erste Halbzeit gegen eines der Topteams der Liga auf das Parkett gelegt, glitt ihr das Spiel nun zusehends aus der Hand. Leichte Ballverluste in der Offensive, unnötige Siebenmeter für den Gegner, vermeidbare Zeitstrafen und oftmals auch eine schlicht zu passive Verteidigung ließen den Favoriten zunächst rankommen und dann davonziehen.

Zu Beginn der Partie waren es die Hausherren, die einen engagierten Eindruck hinterließen, in der Defensive gut organisiert waren und auch die groß gewachsenen Verteidiger der Langenfelder vor Probleme stellten. „Vielleicht hätten wir noch etwas mehr Tempo machen müssen. Ansonsten haben wir aber eine bärenstarke erste Halbzeit gespielt“, befand auch der Dümptener Übungsleiter.

Nach dem Seitenwechsel war davon nicht mehr viel zu sehen. Während die Leistungskurve der Gastgeber Prozentpunkt um Prozentpunkt abfiel, nahmen die Gäste aus Langenfeld erst richtig Fahrt auf. Zwar gelangen Dümpten noch die ersten Treffer in Durchgang zwei, und Alexander Raths parierte einen aufreizend lässig geworfen Siebenmeter von Tobias Kolletzko – danach war Langenfeld aber nicht mehr zu stoppen. Nach neun gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit war das Spiel gedreht, aus einem 12:14-Rückstand hatten die Gäste eine 16:15-Führung gemacht.

Schnell wuchs diese Führung an – bei den Dümptenern reihte sich in dieser Phase eine zwei Minutenstrafe an die andere, so dass die Hausherren phasenweise gar in doppelter Unterzahl agierten. Aber auch auf Seiten der Gäste gab es einige Zeitstrafen zu verzeichnen – allerdings konnte Langenfeld damit besser umgehen.

Da half auch eine Manndeckung gegen die beiden starken Tobias Kolletzko und Christian Majeres nicht viel – der Rest des Gästeteams traf nach Belieben. Erst sechs Minuten vor dem Ende witterten die Hausherren noch einmal Morgenluft, ein kleines Zwischenhoch brachte sie auf zwei Treffer heran. Die Hoffnung dem Spiel eine neuerliche Wendung zu verleihen und eine Mehrheit an Toren zu gewinnen erstickten die Langenfelder allerdings im Keim.

„Das war phasenweise zu überhastet und wir haben uns schwer getan die Ruhe zu bewahren. Natürlich schmerzt so eine Niederlage, man darf aber auch nicht vergessen, dass wir gegen eines der besten Teams der Liga gespielt haben. Gerade gegen die kompakte Abwehr haben wir uns schwer getan“, analysierte Oliver von Ritter, als das amtliche Endergebnis feststand und dem HSV Dümpten die erste Saisonniederlage bescheinigte.

Aufstellung: Lagerpusch, Raths – Wrobel (7), Helfrich (6/2), Auf’m Kamp (3), Sinnwell (3), Neikes (2), M. Grewe (1), Hellmich (1), Merten (1), Michalski (1), Anhalt

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Derbysieg der Rothosen zum Saisonstart

Dieselbe Prozedur wie letztes Jahr? Wie schon in der vergangenen Saison ist die erste Mannschaft des HSV mit einem Derbysieg über die HSG Mülheim in die Verbandsliga-Saison gestartet. Trotz starker Gegenwehr der Spielgemeinschaft über fast drei Viertel des Spiels setzten sich die Rothosen letztlich verdient mit 32:26 (12:14) durch. Die Entscheidung fiel aber erst in den letzten 20 Minuten.

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Der Spielbericht aus der WAZ/NRZ Mülheim vom 18. September:

Der HSV Dümpten hat im Mülheimer Verbandsliga-Derby die HSG Mülheim mit 32:26 geschlagen. Das Ergebnis ist am Ende deutlicher als es der Spielverlauf war. Denn bis zur zweiten Halbzeit dominierte der Gastgeber die Partie an der Von-der-Tann-Straße. Am Ende hatten dann aber doch die als Favorit geltenden Dümptener die Nase vorn.

Das Spiel wurde von Beginn an von beiden Mannschaften - wie es sich in einem Derby gehört - relativ hart geführt. Nach etwa zehn Minuten hatten die Unparteiischen bereits die gelben Karten aufgebraucht und auf beiden Seiten jeweils zwei Zeitstrafen verteilt. Davon eher unbeeindruckt zeigte sich die Mülheimer Spielgemeinschaft, die sich gut ins Spiel kämpfte. Nach 15 Minuten in der ersten Halbzeit stand es 9:4 für die HSG. Insbesondere Dominik Rosin, der direkt die ersten drei HSG-Treffer erzielte, trug mit seinen Toren zur Führung bei. In die Halbzeitpause ging das Team von Trainer Daniel Hellenbrandt noch mit einem Zwei-Tore-Vorsprung. „Wir sind zunächst nicht gut ins Spiel gekommen. Gerade zu Beginn der ersten Halbzeit war die HSG viel giftiger als wir“, kommentierte dies HSV-Trainer Oliver von Ritter.

In den ersten zehn Minuten der zweiten Spielzeit kam der HSV dann immer wieder auf ein Tor heran. In der 40. Minute kippte das Spiel zugunsten der Dümptener. Durch ein Tor von Veit Wrobel gingen sie erstmalig in Führung (18:19). „Wir haben dann endlich den Kampf angenommen und sind darüber wieder ins Spiel gekommen“, so von Ritter. Zwar konnte die HSG noch einmal auf 21:21 ausgleichen, danach schlichen sich aber zu viele kleine Fehler ein, welche der HSV gnadenlos ausnutzte und auf 26:22 davonzog. „Ich glaube schon, dass es ein Vorteil für uns gewesen ist, dass wir insgesamt breiter aufgestellt sind“, sagt der Dümptener Trainer. Gerade in der zweiten Halbzeit habe er dadurch mehr durchwechseln können. Zudem habe auch Torhüter Andre Lagerpusch besser ins Spiel gefunden.

Von Ritter findet nach dem Spiel auch lobende Worte für den Mülheimer Konkurrenten. Zurecht, denn das erste Saisonspiel war alles andere als ein Spaziergang für seine Mannschaft. „Ich bin noch fix und fertig und froh, dass wir das Spiel noch gedreht haben.“ Auch der ausgelassene Jubel der „Rothosen“ nach dem Abpfiff lässt wohl darauf schließen, dass die Erleichterung über den Sieg doch groß ist.

Bei der HSG machte sich hingegen nach dem Spiel Ernüchterung breit. „Wir haben zu Beginn eine richtig gute Leistung gezeigt“, sagt HSG-Trainer Daniel Hellenbrandt. „Das ist natürlich schade, dass wir uns am Ende nicht dafür belohnen konnten.“ Zumindest 40 Minuten lang war seine Mannschaft der Überraschung nahe und konnte die Dümptener mehr als nur ein bisschen ärgern. „Aber bei uns reicht es einfach noch nicht für 60 Minuten“, so das Fazit des enttäuschten Trainers. Eine Ursache für den Einbruch seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit zu benennen, fällt ihm schwer. Mit Sicherheit spiele aber auch der eine oder andere Wechsel eine Rolle. Zumindest zeige die Leistung gerade der ersten Halbzeit doch, welches Potenzial in seinem Team stecke und was theoretisch noch möglich ist in dieser Saison. (Mareike Lickfeld)

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HSV erreicht zweite Pokalrunde

Den frühen Pflichtspielauftakt hat unsere erste Mannschaft erfolgreich gemeistert. SIe gewann das Duell beim Landesligisten SV Schermbeck aufgrund einer starken ersten Halbzeit verdient mit 30:28 (16:10) und ist damit in die zweite Runde des HVN-Pokals eingezogen. Nächster Gegner in diesem Wettbewerb wird der Nordrheinligist SG Ratingen - eine interessante aber freilich auch äußerst schwierige Aufgabe für die Rothosen.

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Der HSV machte in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel und zog zwischenzeitlich von 9:6 auf 14:6 davon (24.). Auch in der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel blieb der Spielstand klar (23:15). Auch aufgrund vieler Wechsel verlor der HSV im letzten Spielabschnitt etwas den Faden. Schermbeck gelangen vier Treffer in Serie zum 23:19. Die Dümptener legten noch einmal zwei Tore drauf (26:20), doch wenig später erzielten die Hausherren erneut drei Tore in Folge, so dass sie beim Stand von 28:26 wieder in Schlagdistanz waren. Mit dem 29:26 durch unseren Neuzugang Jan Niklas Sinnwell und dem 30:27 durch Michele Potschka war die Entscheidung aber gefallen.

Sollte Ratingen gewinnen - wovon wir ausgehen - haben wir in der zweiten Runde als klassentiefere Mannschaft Heimrecht. Gewinnt Kaldenkirchen, dann müssen wir auswärts 'ran.

Aufstellung: Raths, Lagerpusch - Helfrich (9/2), Neikes (7), Auf'm Kamp (3), Hellmich (2), Michalski (2), Lohr (2), Sinnwell (2), Grewe (1), Potschka (1), Wrobel (1), Anhalt, Merten

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Sechs Neue bei den Rothosen

Unser Trainer Oliver von Ritter (auf dem Foto hinten links) hat im Beisein unseres Hauptsponsors Ingo Thaler (hinten rechts) die neuen Spieler unserer ersten Mannschaft vorgestellt. Dies sind (hinten von links) Niklas Sinnwell (HC Wölfe Nordrhein), Kevin Michalski (SG Unterrath) und André Lagerpusch (HSG RW O. TV) sowie (vorne von links) Justin Märker, Philipp Anhalt (beide SG Überruhr A-Jugend) und Tobias Klasen (Turnerbund Oberhausen). Herzlich willkommen (zurück) in Dümpten!