HSV-Frauen beweisen weiter ihre Inkonstanz im Jahr 2025

Ein Sieg, zwei Niederlagen, drei Siege am Stück, wieder zwei Niederlagen, ein Sieg, eine Niederlage – so liest sich die Bilanz der HSV-Frauen im Kalenderjahr 2025. Die einzige Konstante ist die Inkonstanz. Nach dem durch eine starke Schlussphase erspielten Erfolg über Adler Bottrop setzte es im Duell beim Turnerbund Oberhausen wieder eine 22:23 (12:12)-Niederlage. Dabei hatten die Gegnerinnen von den letzten sieben Partien gerade mal eine gewonnen.

In der Hans-Jansen-Halle erwischte der Tabellendritte einen Fehlstart. Nach acht Minuten musste Trainer Olli Scholz die erste Auszeit nehmen, weil sein Team mit 2:6 zurücklag. Nach einer Viertelstunde kam der HSV dann aber besser ins Spiel und korrigierte den Rückstand überragend. Ab dem 5:9 fielen sieben Dümptener Treffer in Serie zum – richtig gerechnet – 12:9!

Allerdings konnte das Team den Vorsprung nicht mit in die Pause nehmen, weil der TBO seinerseits mit einer Drei-Tore-Serie antwortete. So war nach 30 Minuten beim Stand von 12:12 wieder alles offen.

Das blieb es dann auch lange. Zwar führte erst der Turnerbund mit zwei Toren (14:12, 15:13), eine Viertelstunde vor dem Ende ging der HSV wieder in Führung (20:18). Doch wieder brachte die Führung keinen Erfolg. Die Oberhausenerinnen konterten, gingen kurz vor Schluss sogar wieder mit 22:21 in Führung. Die Dümptenerinnen verpassten den Ausgleich, so dass der 23. TBO-Treffer die Vorentscheidung brachte. Caro Thiel gelang nur noch der Anschlusstreffer.

Aufstellung: Dronia, Munke – Thiel (7), Homberg (5/1), Kirchhoff (4), Buschhausen (3), Görgens (2), Wörteler (1), Donoso Vegue, Kleeberg, Zec

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