Rothosenreserve bietet dem Spitzenreiter lange die Stirn

Nach einer 16-Tore-Niederlage im Hinspiel und aufgrund der Tatsache, dass der DJK-VfR Saarn als Spitzenreiter der Verbandsliga in dieser Saison erst einen Punkt abgegeben hat, trauten wohl nur wenige den Jungs unserer zweiten Mannschaft zu, nur zwei Tage nach dem letzten Spiel mit dem Tabellenersten mithalten zu können. Konnten sie aber doch. Die Rothosenreserve machte den Saarnern das Leben schwerer als gedacht und konnte daher trotz der 22:27 (12:10) erhobenen Hauptes vom Feld gehen.

Wenn man bedenkt, dass mit Steffen Grewe, Jan Längler, Vassily Liebsch, Dominik Horoba, Matteo Göckus und Dominik Euler eine ganze Reihe an wichtigen Spielern fehlte, standen die Vorzeichen neben den bereits genannten Argumenten gar nicht mal so gut. Dennoch erwischte die Rothosenreserve in einer für einen Dienstagabend erfreulich gut gefüllten Halle einen hervorragenden Start.

Die 6:0-Formation in der Abwehr stand gut, dahinter war Torwart Jan Vorwerk gleich sehr gut im Spiel. Vorne spielte die Mannschaft geduldig ihre Angriffe herunter und machte vor allem in der Anfangsphase auch wenige Fehler. Eine 9:4-Führung nach einer knappen Viertelstunde war die Folge.

Einerseits kostete die engagierte Abwehrleistung bei einer überschaubaren Zahl an Auswechselspielern früh Kräfte, andererseits reagierte Saarn und begegnete dem HSV II mit einer neuen offensiveren Abwehrformation, die das Team in der Offensive sichtbar vor größere Herausforderungen stellte. Die Jungs ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen, blieben diszipliniert und gingen mit zwei Toren Vorsprung in die Pause.

Die Frage war nun: wie lange würde das HSV-Team seine Führung behaupten können? Das intensive Arbeiten gegen das schnelle Umschaltspiel der Saarner hinterließ weiterhin seine Spuren, so dass der VfR in der 39. Minute erstmals den Ausgleich erzielte (14:14) und in der 41. Minute erstmals in Führung ging.

Die Hausherren steckten zwar nicht auf, doch fehlten am Ende die Kräfte, um wirklich dranzubleiben. Mit 22:27 fiel die Niederlage dann am Ende vielleicht sogar das eine oder andere Tor zu hoch aus. Sei’s drum. Trotz der vermeintlichen Außenseiterrolle und trotz vieler Ausfälle bleibt erneut ein positiver Eindruck.

Den gilt es nach dem freien Karnevalswochenende am 9. März um 17.30 Uhr im Löwental bei der DJK Grün-Weiß Werden zu bestätigen. Mit einem Sieg mit mindestens drei Toren Vorsprung würde man den direkten Vergleich gegen einen unmittelbaren Konkurrenten gewinnen.

Aufstellung: Vorwerk, Reime – Ader (10/5), Anhalt (4), Hartmann (4), Alexius (2), D. Strenger (1), Termer (1), Kiriakou, Neutsch, Verheggen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert