Acht Tore in Folge: Rothosen ziehen in Hälfte zwei davon

Wer Wert auf möglichst viel Spannung in einem Handballspiel legt, der war im Duell zwischen dem HSV Dümpten und dem MTV Rheinwacht Dinslaken II in der Oberliga vielleicht nicht ganz richtig. Zu einseitig verlief die Partie von Beginn an – der HSV ließ den Gästen beim 43:26 (22:16) nicht den Hauch einer Chance.

Mussten sich die Rothosen im ein oder anderen Spiel schon einmal den Vorwurf gefallen lassen, etwas schleppend in eine Partie zu kommen, so wussten die Dinslakener diesmal schon nach wenigen Minuten, was auf sie zukommen würde. Zwei Minuten und 52 Sekunden waren gespielt, da führte der HSV schon mit 4:0.

Bis zum 11:7 blieb dieser Abstand dann mehr oder weniger konstant, ehe die Hausherren bis zur Pause noch einmal zwei Tore drauflegen konnten (22:16). Ein Ergebnis, bei dem für die Gäste zumindest noch nicht alles verloren war. Auch sechs Minuten nach dem Beginn der zweiten Halbzeit waren es noch sechs Tore Abstand (26:20). Doch dann legte der HSV eine Serie bis zum 33:20 hin und entschied das Spiel.

Neben Matthis Blum (9) verteilten sich die Tore diesmal vor allem auch auf Rückraumspieler Sven Hellmich, Kreisläufer Mathias Grewe und Linksaußen Björn Peterson mit jeweils acht Treffern, was zeigt, dass er HSV von fast allen Positionen aus gefährlich war.

Aufstellung: Kretschmer, Brysch – Blum (9/2), M. Grewe (8), Hellmich (8), Peterson (8), Gernand (3), Märker (3), Busjan (2), Muscheika (2), Tervoort

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