HSV-Frauen holen fünf Tore auf – und noch einen Punkt
Noch in der 43. Minute hätten die Allerwenigsten damit gerechnet, dass die Frauen des HSV im Heimspiel gegen die HSG Hiesfeld/Aldenrade II noch einen Punkt holen würde. Nicht weil fünf Tore im Handball nicht aufzuholen wären, aber zu eindeutig lief das Spiel bis dahin in die Richtung der Gäste. Und doch stand am Ende einer tollen Aufholjagd noch ein 23:23 (8:14)-Unentschieden auf der Anzeigetafel.
Der Endstand war das genau dritte Mal innerhalb der 60 Minuten, dass es unentschieden stand. Die ersten beiden Male waren das 1:1 und das 2:2. Danach lag der HSV immer in Rückstand. In der ersten Halbzeit bereits mit bis zu sieben Toren. Die Defensive bekam die Gäste überhaupt nicht in den Griff, die wiederum leisteten sich auch nur wenige Fehler. Unsere Mannschaft hingegen verlor vorne viel zu oft leichtfertig den Ball und lud Hiesfeld zu Gegenstößen ein.
Mit dem letzten Tor vor und den ersten beiden Treffern nach der Pause verkürzte der HSV auf 10:14 und schien etwas besser im Spiel zu sein. Beim Stand von 13:16 witterten die Dümptener Fans sogar wieder Morgenluft, ehe Hiesfeld aber schnell wieder auf fünf Tore Abstand stellte. Es schien nicht wirklich der Tag der HSV-Frauen zu sein.
Doch dann kippte das Spiel plötzlich. Vier Tore in Serie brachten die Gastgeberinnen bis auf 20:21 heran. Auch auf die beiden letzten Treffer der Hiesfelderinnen hatte der HSV die richtige Antwort, ehe Caro Thiel sogar den Ausgleich erzielte. Den ersten seit dem 2:2! Weil der letzte Siebenmeter der Gäste nicht reinging, gab es am Ende noch einen lange nicht für möglich gehaltenen Punkt.
Aufstellung: Dronia, Munke – Homberg (11/5), Thiel (4), Görgens (3), Wörteler (3), Zec (2), Buschhausen, Donoso Vegue, Kirchhoff, Kleeberg, Lambach